Für eine Nacht voller Seeligkeit

von 

Ein Chansonabend mit Sebastian Bente in der schlafkultur

Wintereinbruch am Niederrhein: Unter teils chaotischen Verhältnissen waren sowohl die Gäste, als auch der Künstler am Freitagabend in die schlafkultur gekommen.

 

 

In ungewöhnlichem Ambiente vergaß man schnell die strengen Temperaturen vor der Tür und es wurde dem Publikum so richtig "warm ums Herz" Sebastian Bente, begleitet von Tilman Wohlleber am Piano, begeisterte mit seinem Programm "la petite mort – Lieder von Liebe und Tod". Eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt des Chansons. Die bekannte Moritat von Mackie Messer, der "Hauptbahnhof von Paris" oder Ohrwurm "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" – der ausgebildete Schauspieler bestach sowohl stimmlich, als auch durch seine gekonnt abwechslungsreiche Form der Präsentation. Mit Charme und Esprit verstand er es, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und nutzte die Nähe des Publikums immer wieder, um mit ihm zu scherzen, oder es zur Nachdenklichkeit zu provozieren. Sebastian Bente und Tilman Wohlleber haben gehalten, was sie versprochen hatten: "Lassen Sie sich verführen." Alle Freunde des Chansons sollten sich diese Namen merken.

 

 

"Eins und eins, das macht zwei" von Hildegard Knef als Zugabe: Kein Zufall, denn an diesem Abend passte wirklich alles zueinander.