„Ein wenig üben muss ich wohl noch“

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„Ein wenig üben muss ich wohl noch“ meinte verschmitzt ein Besucher der 2. Viersener Gitarrentage, nach dem Konzert von Franco Morone am Samstag.

Im Varieté Freigeist hatte sich an allen vier Abenden ein sehr fachkundiges Publikum eingefunden und genossen die Musik der verschiedenen Fingerstyle Virtuosen.

 

Die Organisatoren der Gitarrentage: Tommy´s Workshop, Timo Brauwers und Udo Klopke, bewiesen auch diesmal wieder ein gutes Händchen in der Auswahl der Künstler.
Auf hohem technischem Niveau wurde ein unterhaltsamer Bogen durch ganz unterschiedliche Genres dieser Gitarrentechnik geschlagen.

 

Mal poesievoll, verträumt an der zwölfsaitigen Gitarre Ulli Bögershausen, mal zum Tanzen einladend an der Elektrischen Udo Klopke mit Band. Ob Timo Brauwers, unterstützt vom pulsierenden Move des Bassisten Max Dommers oder der erst 24 jährige Simon Wahl. Der ebenso junge 23 jährige Italiener Andrea Valerie mit einem einzigartigem Stil, in seiner Spielweise solo oder im Zusammenspiel mit dem Australier Michael Fix, begeisterten die Zuhörer. Ein Höhepunkt sicher der Auftritt vom hier mittlerweise bekannten Routinier Franco Morone, der mit seinem kraftvollen, groovigen Sound die Zuhörer auf seine musikalische Reise mitnahm.

 

 „Ein Erfolg“ so Timo Brauwers, denn der Besucherandrang war riesig, „und über die musikalische Qualität müssen wir natürlich erst gar nicht sprechen.“ So haben die Gitarrentage sich anscheinend bereits nach der 2. Veranstaltung etabliert und sind  ein fester Bestandteil der hiesigen Kulturszene.

Und unser gitarrenbegeisterter Besucher vom Anfang wird bestimmt im nächsten Jahr wieder dabei sein und bis dahin den einen oder anderen Satz Saiten verspielt haben.

 

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Fotos: Andreas Döring