Von Begegnungen mit Rost und kritischen Gedanken

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Es ist keine späte Liebe, sondern eine frühe Liebe, die ihn schon immer begleitet hat, es ist die Liebe zur Kunst.

Dr. Ekkehart Köhler, stellt einige seiner Werke ab Freitag den 18. Januar 2013 im Mönchengladbacher TIG aus.

 

Von 1985 bis 2009 war Dr. Ekkehart Köhler der erste Umweltschutzbeauftragte der Stadt Viersen, in diesen Jahren wurde seine Tätigkeit um die Leitung des Fachbereiches Bauen und Umwelt erweitert. In dieser Zeit verband er schon seine Aufgaben immer wieder mit Kultur und Kunst. Seine Begegnungen und die Zusammenarbeit, unter anderem mit dem Künstler Anatol und anderen Künstlern für die Stadt Viersen, ließen ihn nicht seinen „zweiten Weg“ verlassen und vergessen und seit er seit 2009 im Ruhestand und von beruflichen Pflichten entbunden ist, versucht er seine Erlebnisse und gesellschaftspolitisch kritischen Gedanken gestalterisch umzusetzen.

 

„Die bildende Kunst hat mich, nicht zuletzt dank guter Kunstpädagogen des Helmholtz-Gymnasiums in Bielefeld, mein ganzes Leben lang begleitet und positiv beeinflusst. Manchen Sturm im Alltags- und Berufsleben hat die Kunst zu einem lauen Lüftchen abgebremst und so erträglich gemacht.“

Dr. Ekkehart Köhler

 

 

Das Motto der Ausstellung lautet „Begegnungen“

 

„Wenn ich unterwegs bin, begleitet mich stets meine Kamera. Mit ihr fange ich Eindrücke ein, die mir unterwegs begegnen.

Die Motive werden häufig durch den Zufall und meine persönliche Stimmung bestimmt.

So gehört zu jedem großen Foto ein kleines Erlebnis.“
Dr. Ekkehart Köhler

 

 

Die Ausstellung gliedert sich in drei Schwerpunkte

Neben der der klassischen Fotografie zeigt Dr. Ekkehart Köhler in der Ausstellung eine Aufnahmetechnik mit dem Scanner - Fotografik, die er sich erarbeitet und weiterentwickelt hat. Als dritten Schwerpunkt zeigt er Ferroprints, eine neue von ihm entwickelte spezielle Frottage-Technik, bei der sich der Rostprozess eines geformten Eisens auf Textil überträgt. Er benutzt dazu von ihm entworfene und gefertigte Eisen Figuren, die er auch für seine Plastiken verwendet.

 

Die Ausstellung ist von Freitag den 18. Januar - Vernisage um 19 Uhr -  bis Ende März im TIG zusehen.

 

TIG Theater im Gründungshaus

Eickener Str. 88

41061 Mönchengladbach

02161 18 58 280