Würzige Aromen für die Sinne und die Küche

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Wir erleben zurzeit eine Renaissance der Gewürze, da die globalisierte Wirtschaft uns die Gewürze aus aller Herren Länder in die Supermärkte und Feinkostläden bringt.

Doch auch die heimischen und mediterranen Kräuter haben in den hiesigen Kräutergärten wieder ihren Platz gefunden. Wir erleben zurzeit eine Renaissance der Gewürze, da die globalisierte Wirtschaft uns die Gewürze aus aller Herren Länder in die Supermärkte und Feinkostläden bringt. Doch auch die heimischen und mediterranen Kräuter haben in den hiesigen Kräutergärten wieder ihren Platz gefunden. Als Küchen- und Heilkräuter haben sie wieder als eine Quelle des Wohlbefindens und der Gesundheit an Bedeutung gewonnen. Im Bauerngarten des Naturparkzentrums Wachtendonk, einem Informations- und Bildungszentrum des Naturparks Schwalm-Nette, können Sie im Haus Püllen die Pflanzen und Kräuter des Bauerngartens erkennen und neu entdecken. Je nach Jahreszeit liegen Mappen mit Informationen und Pflanzenabbildungen bereit, sodass Sie Ihr Wissen vertiefen können. So lernen Sie den Bauerngarten mit seinen Stauden, Kräutern, Nutzpflanzen und Obstbäumen näher kennen und erhalten wichtige Informationen für Ihren eigenen Kräutergarten.

 

Besuch des Bauergartens im Haus Püllen
Gleich vom Sitzplatz für Besucher des Bauerngartens, einer Perloga die schon wie eine Einladung zur ersten Ruhepause wirkt, nimmt man die kräftigen Düfte der verschiedenen Kräuter war. Von links weht die fruchtige Note von Ananas-Salbei herüber und mischt sich ein paar Schritte weiter mit dem kräftigen Thymian-Aroma. Die Sonne entlockt dem Bauerngarten einen unwiderstehlichen würzigen Wohlgeruch und wohin Sie auch riechen und schnuppern: Dieser Bauerngarten, der direkt hinter dem historischen und denkmalgeschützten Haus Püllen liegt und eines der ältesten Gebäude Wachtendonks ist, quillt über vor Wohlgerüchen und bietet dem Besucher ein kostbares Gut an – man darf in ihm Zeit verbringen.

 

Natürliche Aromen als Gaumen – und Augenschmaus


Rosmarin :: für Grillfleisch und Marinaden
ein mediterranes Geschmackserlebnis.

Im Garten braucht er viel Sonne
Rosmarin
Als Mittelmeerkraut braucht der Rosmarin viel Sonne und ist sehr von der Wärme abhängig. Sein ätherisches Öl ist aus einer Vielzahl von Geschmacks- und Duftstoffen durchsetzt und seine bittere Note wird als angenehm empfunden. Rosmarinzweige eignen sich hervorragend zum Aromatisieren von Ofenkartoffeln und verleihen Grillfleisch und Marinaden einen mediterranen Geschmack. Ganz gleich ob als Kräuterkruste für Lammrücken oder Rinderlende, oder als Zugabe direkt in die Grillkohle oder den Ofen, der würzige Duft von Rosmarin wird Ihre Sinne anregen und wird Ihre Erinnerungen an den Süden und das Mittelmeer wachhalten.

 

Pfefferminze :: als Tee bekannt und in der orientalischen Küche als GewürzMinze
Die Minze als Gewürzkraut ist geschmacklich sehr dominant da der wesentliche Bestanteil seines ätherischen Öles aus Menthol und Methylacetat besteht und findet viel Zuspruch in der orientalischen Küche. Als Teekraut erfreut sie sich bei uns gerade in den heißen Sommermonaten als beliebte Erfrischung. Als warmer oder kalter Minztee, pur oder mit Fruchtsaft ist die Minze eine willkommene Abwechslung zu den meist mit Koffein und Kohlensäure durchsetzten Erfrischungsgetränken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Basilikum :: hier ein griechisches Buschbasilikum
Es gibt verschiedene Sorten
Basilikum
Das Basilikum steht gerne sonnig, aber windgeschützt und ist uns als wichtiger Begleiter zu fast allen Tomatengerichten bekannt. Aber auch die asiatischen Basilikumsorten, wie beispielsweise das Thai-Basilikum oder das Anis-Basilikum, finden durch ihr ungewöhnliches und intensives Aroma den Weg in die hiesigen Kräutergärten. Dies gilt auch für das Griechische Busch-Basilikum. Dessen Blätter sind zwar ungewöhnlich klein und zart, aber durch sein würziges Aroma zählt es gerade in der Verarbeitung zu Pesto zur ersten Wahl.

 

Thymian :: für mediterrane FleischgerichteThymian
Den Thymian findet man auf gut sortierten Märkten mittlerweile in ca. 100 verschiedenen Sorten. Orangen- oder Zitronenthymian gehören mittlerweile zu den beliebtesten Formen. Er ist zu mediterranen Fleischgerichten oder als pikanter Bestandteil griechischer Salate mit Feta nicht mehr wegzudenken. Unser mittlerweile heimischer Gartenthymian ist winterhart und ist einer der wenigen Kräuter, die bei sachgemäßer Trocknung die Würzkraft seiner Blätter verstärkt.

 

 

 

Salbei :: in der italienischen Küche sehr gerne und oft angewendet.
Es gibt verschiedene Sorten
Salbei
Die samtigen und weichen Blätter des Salbeis werden meist entweder in feine Streifen, oder im Ganzen verwendet. In der italienischen Küche ist er ein fester Bestandteil in Pastasaucen und Polenta und wird gerne auch als klassisches Würzmittel zum beliebten Sonntagsbraten verwendet. Der fruchtige Ananas-Salbei erfreut sich in feine Streifen geschnitten, im heimischen Fruchtsalat größter Beliebtheit. Getrocknet sollte er allerdings mit Vorsicht dosiert werden, da der Lippenblütler dann eine bittere und strengere Note entwickeln kann.

 

Goldoregano :: zu gegrilltem Fleisch, oder in griechischen Bauernsalaten.
Im Garten braucht er viel Sonne
Oregano
Auf der Pizza erlangte der Oregano seine Weltberühmtheit und wurde so zum kulinarischen Exportschlager Italiens. So harmonisiert er wunderbar zu der fruchtigen Tomate und gibt mit seinem Geschmack gegrilltem Fleisch, oder den griechischen Bauernsalaten mit Schafskäse den besonderen Kick. An Standorten mit viel Sonne entwickelt er sein einzigartiges Aroma und ist nicht selten als „Oreganoteppich“ in den hiesigen Kräutergärten anzufinden, da er durch seine Blütenpracht auch als optische Bereicherung unserer Sinne überzeugen kann.