Freitag, 13 Januar 2012 01:00

Bauen für die Zukunft

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Stadtrat Mönchengladbach lob erstmals Preis für umweltgerechtes und nachhaltiges Bauen aus.

Es hat eine schöne große Fensterfront, eine große Terrasse mit Stufen in den Garten und ist in schlichtem Gelb gehalten und energieeffizient. Das ist das neue Eigenheim von Michaela und Markus Wulf. Grund genug stolz zu sein. Doch das ist noch nicht alles! Diese vier Wände sind ab jetzt Preisgekrönt!
Erstmalig zeichnete der Rat der Stadt Mönchengladbach in Kooperation mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach und der NEW AG Bauprojekte aus, die in ihrer Planung und Durchführung umweltverträglich und nachhaltig sind.
Insgesamt wählte die neunköpfige Jury aus elf Bewerbern vier Bauprojekte aus.
„Sie alle haben in Ihren Bauprojekten, die in besonderer Weise ökologisch nachhaltig und umweltverträglich sind, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des sparsamen Umgangs mit Energie im Bauwesen geleistet.“, lobt Ralph Baus, Vorsitzender der Jury die Preisträger.
Die Preisträger hätten es verstanden Engagement für die Umwelt mit Innovation zu verbinden, so Ralf Baus weiter.

 


1. Platz - Den mit 8000 Euro dotierten ersten Platz erhielt die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbaugesellschaft mbH Mönchengladbach (GWSG) für ihr Projekt.

 

 

1. Platz GWSG

 

 Diese Siedlung an der Eickener Straße, soll das Zusammenleben von jungen Familien sowie sozial schwächeren Mitmenschen und Senioren fördern und ihnen ein zu Hause bieten. Zahlreiche energetische Maßnahmen wurden durchgeführt von dreifach verglasten Fenstern über eine automatische Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Bis 2012 sollen dann alle 67 sanierten und 12 neugebauten Wohnungen bezogen sein. „Das Preisgeld werden wir den Bewohnern für gemeinnützige Zwecke zu Gute kommen lassen.“, gibt GWSG Geschäftsführer Achim Maasen mit einem strahlen bekannt.

 

 

 

Projekt Eickener Straße GWSG

 

 

 

2. Platz - Der zweite Platz und 6000 Euro gingen an das Projekt von Susanne Finnochiaro.

 

 

Das Haus von Familie Finnochiaro vorher

 

 

2008 erbte sie das Dreifamilienhaus von ihren Eltern. „Das Haus befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem sehr schlechten Zustand. Nach einer Bestandsaufnahme entschlossen wir uns, das Haus zu kernsanieren und zu einem Passivhaus umzubauen.“, erklärt die Bauherrin.
Teil des neuen Wohnkonzeptes ist eine lockere, offene Wohnstruktur mit größeren Räumen um kleinen wie großen Ideen Raum zu geben. Nachhaltigkeit bedeutet für die Bauherrin einen intelligenten Umgang mit Energie und Rohstoffen. So wurde die gesamte Gebäudehülle wärmegedämmt und luftdicht gemacht und jede Wohnung hat einen Hauptschalter im Eingangsbereich, der die Beleuchtung ausschaltet aber auch „Stromfressern“ wie Geräten im Standby Einhalt gebietet.

 

 

Das Haus nach der Sanierung

 
 

 3. Platz - Den dritten Platz, mit jeweils 3000 Euro, teilen sich Michaela und Markus Wulf mit Anette und Stefan Brils. Für Michaela und Markus Wulf stehen nicht nur Design und Komfort, sondern Ökologie und Energieeffizienz im Vordergrund. So wurde auch ihr Haus mit einer Luftdichten Gebäudehülle versehen und für Licht und Wärme sorgen große passivhauszertifizierte Fenster.

 

 

3. Preis zum ersten Familie Wulf

 

 

  Bei Annette und Stefan Brils stehen Gesundes - und Umweltschonendes Bauen an erster Stelle. So sorgt eine Lüftungsanlage für eine optimale Belüftung und für den Bau in Holztafelweise wurden nur auf Unbedenklichkeit geprüfte Baustoffe verwendet.

 

 

3. Platz zum zweiten für Familie Brils

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 06 Dezember 2013 15:16