Sonntag, 24 Juni 2012 02:00

Aqua.Kul.Tour 2012

von 
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Mit allen  Sinnen durch den Naturpark. Sonntagmorgen 11:45 in Viersen fünf Reisebusse machen sich auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Spektakel, dass die insgesamt 230 Reisenden an unterschiedliche Orte des Naturparks führte und den Park in einem anderen Licht erscheinen ließ. Witzig und informativ führten die Reiseführer des Jugend Theaters Krefeld-Mönchengladbach, zwischen den Stationen, durch die Tour.

Sonntagmorgen 11:45 in Viersen, fünf Reisebusse machen sich auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Spektakel, dass die insgesamt 230 Reisenden an unterschiedliche Orte des Naturparks führte und den Park in einem anderen Licht erscheinen ließ. Witzig und informativ führten die Reiseführer des Jugend Theaters Krefeld-Mönchengladbach, zwischen den Stationen, durch die Tour. 

 

Station 1. Der Windmühlenbruch bei Lobberich

Hinein ins Reich der ungewöhnlichen Wesen. Schon am Bus wurden die Teilnehmer von einer übergroßen Libelle und einer musikalischen Blume empfangen und folgten den Klängen der Melodie bis zu einem Ponton mitten im See. Dort wartete die Harfenspielern Meike Rath auf die gespannten Zuhörer und ließ die Töne der Harfe über das Wasser gleiten und schuf damit eine ruhige und schöne Atmosphäre.

 

 

 

Station 2. Die Burgruine an der Niers bei Wachtendonk

Klein Venedig an der Niers. Quasi im vorbeifahren präsentierten: ein italienischer Gondoliere, die Götter Poseidon und Neptun und Nina Hagen italienische Liebeslyrik, eine göttliche Komödie oder die freche Berliner Schnauze.

 

 

                

 

 

Station 3. Im Galgevenn-Moor bei Kaldenkirchen

Totenstille am Galgenvenn! Gespannt starren alle auf die Artistin Sabine Seume, die wie eine  Moorleiche, über dem Sumpf baumelt. Jede der gut akzentuierten Bewegungen jagt einem einen kalten Schauer über den Rücken. Da wird die alte Gerichtstätte wieder lebendig. Als es schließlich weitergeht, fällt das loslassen schwer.

 

 

Was hängt da am Galgen?
Foto: Eva Baches

 

 

Station 4. Die Mühlrather Mühle am Hariksee zwischen Schwalmtal und Niederkrüchten

„Das Wandern ist des Müllers Lust.“ Dieses Lied kennen viele. Doch die Sängerin Veronika  Maruhn und Christoph Kammer (Cello/Gitarre) fragen sich warum? Denn der Müller hat die Sängerin verlassen, um auf Wanderschaft zu gehen und lässt sie mit all ihrem Liebeskummer zurück. Wer kann in einer solchen Situation helfen? Der Bach? Nein, der schweigt! Aber eine gute Freundin weiß Rat! Ein gutes Glas Wein hat schon oft in schweren Stunden geholfen. So ist am Ende für die Müllerin klar: Sie wird auch auf Wanderschaft gehen. Vielleicht ist ja auch das Wandern des Müllerinnen Lust?

 

 

 

 

Fotos: Eva Baches

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 Oktober 2013 17:22
Mehr in dieser Kategorie: Chair Day im Freigeist »